Der Moment. Der Berstende.
Eben noch flogen die Gedanken leicht und beschwingt dahin, ließen sich treiben, verflüchtigten sich und ballten sich wieder um einen hypothetischen Kern - harmlos, spielerisch. Es wird etwas gesagt; vielleicht ist es auch das, was nicht gesagt wird. Ringfinger und Daumen berühren sich sachte, verharren, zweifeln kurz, doch dann reiben sie aneinander und lösen sich; tief in meinem Kopf schnippt jemand mit den Fingern. Es ist ein kurzes, scharfes Geräusch, nicht so laut, dass ich es bewusst hören könnte, aber ich fühle es. Die Gedanken werden kälter, erlahmen, erstarren und frieren ein. Ehe ich nachvollziehen kann, wie etwas erfrieren kann, was niemals blühte, bilden sich Risse auf dem Gedankenkristall. Mit einem Krachen, das ich diesmal deutlich vernehme, birst er in winzige Stücke, die sich in meine Gefühle eingraben und Wunden hinterlassen.
Erst erst jetzt erkenne ich den Schmerz wieder und die Tatsache, dass es nicht das erste Mal war, dass in meinem Kopf sich Finger berührten und schnippten, sondern ich es einfach zuvor nie mitbekommen habe. Ich war vielleicht zu abgelenkt, oder zu realitätsfern. Dieses eine Mal, in diesem Augenblick, kann ich den Auslöser erkennen und benennen. Es hilft mir nichts. Es schmerzt nicht weniger. Es wird wieder passieren. Aber vielleicht schaffe ich es irgendwann die Finger rechtzeitig voneinander zu lösen; und zu brechen. Kein weiteres hartes Geräusch in meinem Kopf, niemals wieder, sondern nur das wohlbekannte, wohltuende Rauschen der Gedanken.
Erst erst jetzt erkenne ich den Schmerz wieder und die Tatsache, dass es nicht das erste Mal war, dass in meinem Kopf sich Finger berührten und schnippten, sondern ich es einfach zuvor nie mitbekommen habe. Ich war vielleicht zu abgelenkt, oder zu realitätsfern. Dieses eine Mal, in diesem Augenblick, kann ich den Auslöser erkennen und benennen. Es hilft mir nichts. Es schmerzt nicht weniger. Es wird wieder passieren. Aber vielleicht schaffe ich es irgendwann die Finger rechtzeitig voneinander zu lösen; und zu brechen. Kein weiteres hartes Geräusch in meinem Kopf, niemals wieder, sondern nur das wohlbekannte, wohltuende Rauschen der Gedanken.
Arakasi - 15. Apr, 01:17
Arakasi - 18. Apr, 17:11
Nimmt man Drogen nicht deswegen, um den Blick für die Realität zu verlieren?
Ich habs noch nie gemacht, kanns deshalb auch nicht sagen.
Ritzt man sich nicht die Haut auf, um sich scheinbar selbst zu bestrafen, oder weil man auf sich aufmerksam machen möchte?
Und wieso das leicht ist?
Ich habs noch nie gemacht, kanns deshalb auch nicht sagen.
Aber es ist sicherlich leichter sich einen spitzen Gegenstand zu suchen und sich damit ein wenig die oberen Hautschichten aufzukratzen als sich eine ordentliche Lösungen für das Problem, das einen beschäftigt, zu suchen.
Und da ich nicht von Sachen schreibe, von denen ich keine Ahnung habe, handelt der Text eigentlich von was ganz anderem. Aber es freut mich, wenn er viele Ansätze bietet.
Ich habs noch nie gemacht, kanns deshalb auch nicht sagen.
Ritzt man sich nicht die Haut auf, um sich scheinbar selbst zu bestrafen, oder weil man auf sich aufmerksam machen möchte?
Und wieso das leicht ist?
Ich habs noch nie gemacht, kanns deshalb auch nicht sagen.
Aber es ist sicherlich leichter sich einen spitzen Gegenstand zu suchen und sich damit ein wenig die oberen Hautschichten aufzukratzen als sich eine ordentliche Lösungen für das Problem, das einen beschäftigt, zu suchen.
Und da ich nicht von Sachen schreibe, von denen ich keine Ahnung habe, handelt der Text eigentlich von was ganz anderem. Aber es freut mich, wenn er viele Ansätze bietet.
emotion mit schmerz und ohne - 19. Apr, 02:02
rotten
und wenn es nicht um ein bisschen Hautschichten aufkratzen geht?
oder man fuer die Probleme die einen beschaeftigen gar keine Loesungen gibt?
oder man fuer die Probleme die einen beschaeftigen gar keine Loesungen gibt?
rotten
16jaehrige/r: des mochn olle
sozialarbeiter:wieso konsumieren sie Heroin?
16jaehrige/r: damit das jucken in mir drinnen aufhoert.
Und Haut aufritzen auch.
Was wirklich fordert, sind die eigenen Gedanken zu zähmen.
rotten